Freitag, 25. Juli 2014

Zwischenrunde


wir haben renovierungsmäßig eine neue Runde eingeläutet:
Anfang der Woche waren die Maler da, die die Fenster zur Straßenseite lackiert haben und endlich bekam das unansehnliche Nebengebäude einen Anstrich


oben  eine makellos weiße Wand  (mal sehen, wie lange der Zustand anhält) - auf dem 2. Foto ahnt man noch die Flecken vom vorherigen Zustand


hinter unserer Weide, da wo Hermann letztes Jahr für 3 Wochen in den Urlaub verschwunden ist, steht/stand dieses Jahr kein Mais sondern Getreide. Ich hoffe, dass Hermann diesen Zustand unattraktiv findet und uns diesen Sommer nicht wieder mit seinem Fernweh Sorgen bereitet.


Gestern war gerade diese Suchmeldung im Briefkasten.  Jemand sucht seit einer Woche seinen rothaarigen Liebling. 



So groß wie das Feld aufgrund der Weitwinkelperspektive scheint ist es übrigens nicht. Hinter den Bäumen geht es weiter mit endlosen Wiesen bis runter zu einem Bach. 



heute regnet es ... keine Erkenntnis, die die Welt verändern wird aber insofern erfreulich für mich, als die Pinkys schlechtes Wetter im voraus erahnen. So waren sie gestern schon verdächtig häufig auf dem Hof zu sehen und ich konnte sogar einige Fotos machen.  Und die Nacht waren ausnahmsweise mal alle drin!!! Allerdings wollten sie um halb fünf in der Früh auch schon wieder raus.


Hermann 

mein schlitzäugiger Freund arbeitet im Garten - Wühlmäuse beobachten - sofern das von oben möglich ist. Hin und wieder erwischen die Katzen aber doch eine. Geduld zahlt sich aus.


kann man so einem böse sein?


dann ist da noch Tinkerbell bei ihren Yogaübungen


und Mama Pinky beim Schönheitsschlaf. Die Mädchen sind sehr viel häuslicher als die Jungs. Bleiben immer schön in der Nähe vom Haus. Das muss an dieser Stelle einmal lobend erwähnt werden.


die Pferde gibt es auch noch - stehen bedröppelt in der Gegend statt Gras zu fressen


und zum Schluss zur Aufheiterung noch ein nasses Blümchen und das war's dann für heute


Mittwoch, 23. Juli 2014

ride my bicycle

Das Redaktionsteam ist fast vollständig im Sommerurlaub. Ich kann froh sein, wenn sich der ein oder andere für einen kleinen Happen oder eine Mütze Schlaf in der Wohnung einfindet. Das Leben in vollkommener Freiheit muss eine große Anziehungskraft auf die Pinkys haben. Und da gilt: keine Pinkys = keine Fotos und keine Storys, muss ich mich anderen Themen widmen. Was ich zugegebenermaßen auch ganz gerne tue. 

Inspiriert durch ein Projektthema von Luise Lotte (hingesehen) widme ich mich heute dem Zweirad. Ich fahre selbst nicht viel .. wegen unkooperativer Kniegelenke, ich erwähnte es schon mal. Aber die Bremer an sich sind groß im Fahrradfahren. Fahrräder sind überall und so selbstverständlich, dass sie schon wieder gar nicht auffallen. Ich habe mal auf meinen Fotos nach versteckten Zweirädern geforscht. Man muss manchmal schon genau hinsehen.


Innovation: Fahrräder sind bei genauem Hinsehen überall zu entdecken. Hier ein Geschäft für wirklich teure Hightech-Fahrräder in der Bremer Überseestadt


Kraft: sie versammeln sich in Massen, so dass die gesamte Innenstadt für den Automobilverkehr gesperrt werden muss


Stille: manche frönen lieber der morgendlichen Einsamkeit


Perspektive: andere stehen beiläufig im Weg rum


Energie: sie scheuen keine Mühen sich gemeinsam mit  touristischen Attraktionen zu präsentieren.


Natur: Sie fügen sich mit Bananenschale und Blümchen zu einem harmonischen Stillleben in schwarz rot gelb. 


Rückenwind:   auch bei günstigen Winden muss das Rad beim Befahren von Wasserwegen passen. 


Freiheit:  manche werden nach einem arbeitsreichen Leben von ihren Besitzern in die Freiheit entlassen




Dienstag, 22. Juli 2014

Sommernacht



für Frau Pieselschön ...

Montag, 21. Juli 2014

maritimer fokus


klick auf das Bild  für größere Darstellung

Eindrücke von unserem Besuch in Bremen Vegesack
Das Spicarium - ein alter Speicher umgebaut zu einem Ausstellungsort für maritime Schätze




in Bremen ein Foto zu schießen wo kein Fahrrad mit drauf ist, grenzt manchmal schon an Kunst


na, was suchen die denn?


die Figurengruppe schaut auf den kleinen Museumshafen in Bremen Vegesack. Wir waren bei Niedrigwasser vor Ort - dann liegen die Schiffe einem quasi zu Füßen


das Schiff mit den grünen Planen ist ein Kriegsfischkutter (was es alles  gibt!)  Er wird als Wohnboot genutzt - zur Zeit wird wohl gerade renoviert. Das  kleine grüne dahinter kannte ich schon aus dem Europahafen. Ein gefälliges Schifflein - so eins würde ich auch nehmen. Leider habe ich von Seefahrt keine Ahnung. 


Blick Richtung Hafenausfahrt/Weser. Man beachte (soweit erkennbar) die gewagte Brückenkonstruktion im Hintergrund 


die Brücke aus der Nähe betrachtet. Auf den ersten Blick nichts für ältere Herrschaften, Rollstuhlfahrer oder Leute die schnell seekrank werden. Leider war sie gesperrt - aber das sei noch gesagt: der seitliche Wellenschwung wiederholt sich nicht oben im Gehweg ;-)

Sonntag, 20. Juli 2014

Heu juchhei


Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir Sommergäste. Die Kühe vom Nachbarn kommen einmal im Jahr auf unsere Weide um sie leerzufressen. Zwei Pferde schaffen den Grasberg, der sich im Frühjahr aufbaut, einfach nicht. Im Sommer steht das Gras dann schon brusthoch und es wird Zeit, das es runterkommt. Diese Aufgabe fällt den Kühen zu.  Dieses Jahr gibt es Gras satt an jeder Ecke, da waren selbst die Kühe mit ihren Kälbchen überfordert.  Somit wurde geheut. Das wäre eigentlich generell die einfachere Lösung aber wir haben vereinzelt Kreuzkraut in der Weide und da zögere ich. Auch wenn unser Landwirt immer meint, seinen Kühen würde das nicht  schaden. Auf der Weide wird es ohnehin nicht mit gefressen aber im Heu verliert es die Bitterstoffe, die das Vieh vor dem Verzehr warnt.


Jakobskreukraut ist so gefährlich, weil das Gift von der Leber nicht abgebaut wird. Die Pflanze ist hartnäckig und breitet sich immer mehr aus.  Man sieht es hier überall entlang der Wegränder.


Es gelangt auch in die menschliche Nahrungskette z. B. über den Honig

Wir bekämpfen es in der Weide durch Ausgraben und Ausreißen damit es sich nicht weiter ausbreitet. Da ich also gewissenhaft die Weide nach Kreuzkraut abgesucht und die Pflanzen elemeniert habe, können wir uns ans Heu wagen. ...


mähen ..


flächig ausbreiten zum Trocknen ..


ordentlich zu Schwaden häufeln  ..



und dann zu Röllchen aufwickeln

nicht alles was auf der Weide gelb blüht ist giftig:


Wiesenpippau 


Hornklee ?


Hahnenfuß
 auch leicht giftig - verliert aber im Gegensatz zum Kreuzkraut seine Giftigkeit im Heu


Ferkelkraut


Johanniskraut


nochmal  das Jakobskreuzkraut 
es sieht ja eigentlich ganz hübsch aus (für die Pflanzenbestimmer: fast alle Kreukrautarten haben 13 Blütenblätter!)  



nicht zu vergessen der Löwenzahn ...

die Szene mit dem Rasenmäher ist ein kleiner Scherz vom Dosimann