Dienstag, 15. April 2014

Alles für die Katz 8




Letztes Mal habe ich über den Kratzbaum im Wohnzimmer berichtet. Heute werfen wir einen Blick auf den Birnbaum vor dem Küchenfenster. Der ist neben der Twinkleburg ein wichtiges Element im Leben der Pinkys. Er steht direkt neben dem Schuppen mit der Futterkammer und dient nicht nur als als Kratz-und Kletterbaum sondern auch als Fluchtmöglichkeit. Von hier springen sie auf das Schuppendach und können sich mit einem kleinen Trick auch drunter verstecken.  Auf dem Dach hat man als Katze einen guten Rundum-Blick und man kann auch prima einfach nur so in der Sonne liegen. Oder die fallenden Blütenblätter beobachten wie es Hermann auf einem der Fotos tut. Die Meisen in ihrem Nistkasten haben noch jedes Jahr ohne Probleme ihre Jungen großgezogen obwohl die Katzen immer präsent sind.



ein hervorragender Beobachtungsposten ...


Birnbaumromantik



Der Nistkasten ist trotz der Nähe zu den Katzen jedes Jahr besetzt - es kam bisher zu keinen Zwischenfällen


guck mal 


Tinkerbell gesellt sich zu Hermannn



Stretching



unterm Dach kann man prima abhängen meint Twinkle


und wir vertragen noch ein bisschen mehr Romantik


der Wind von gestern hat von der Pracht eh nichts übrig gelassen.



Mein Beitrag zu Kalles Projekt "alles für die Katz"


mehr Beiträge daselbst



Montag, 14. April 2014

Ostern im Fokus




Tinkerbell jagt Ostereier.  

Für den s/w Fokus am Montag (bei Christa von What I Love) habe ich etwas zu Ostern passendes. 

http://wwwchristas-hobbyblog.blogspot.de/2014/04/sw-fokus201416.html


Sonntag, 13. April 2014

Das Leben ist kein Ponyhof

Ich bin verschnupft. Sowohl real als auch im übertragenen Sinne. Herr Dosi hat ungefragt seine Erkältung an mich weitergegeben und Google Chrome und mein PC vertragen sich nicht mehr. Ich klicke hier und klicke da, ändere Einstellungen, lösche den Verlauf, den Cache und trotzdem bleibt der Wurm drin. Zum einen lässt sich nichts mehr vernünftig hochladen - da mischt neuerdings ein Programm mit, was sich mir bisher überhaupt nicht vorgestellt hat und den Vorgang sehr sperrig macht. Dann behauptet der Browser, er wurde nicht richtig runtergefahren. Merkwürdige Kreuzchen erscheinen an Stellen, an denen sonst keines war. Weil ich mich so dumm anstelle,  bekomme ich zur Strafe ein dunkles Bild statt der Startseite angezeigt. Zuerst war die Seite mit der Darstellung wenigstens noch rosa. Was mich veranlasst hat, meinen Bildschirm diverse Male neu zu kalibrieren. Bis ich den Firefox installiert habe und feststellen musste, das das Farbmanagement nicht die Ursache sein kann. Ungereimten noch und nöcher - ich bin mit meinem Latein am Ende. Nicht dass ich das große Latinum hätte aber trotzdem, so ein wenig weiß man sich in der Regel doch zu helfen. Vita non est stabulum mannulorum ...und wo ich diesen bedeutungsschweren Satz ausschreibe, fällt mir eine kleine Glosse ein, die ich mal gut gelaunt an jemanden geschrieben habe, der in einem Artikel behauptet hat, es handele sich um eine alte lateinische Schülerweisheit.  Ich füge den Text hier einmal an.  Nicht, dass es irgendetwas mit meinem technischen Problem zu tun hätte aber mit den Feinheiten des Lebens an sich.


Vita non est stabulum mannulorum

"Das soll eine alte lateinische Schülerweisheit sein? Warum ist die mir nicht geläufig. Schließlich bin ich auch alt und meine Lateinkenntnisse sind dank Asterix und Obelix doch ganz passabel. Latein ist einfach und logisch. Cäsar equus consilium = Cäsar fährt Rad. Es gibt zwar noch die Fraktion, die behauptet, es hieße übersetzt: Cäsar fragt sein Pferd um Rat, doch das glaube ich nicht. Die Römer waren zwar dekadent, aber dem guten Julius traue ich zu, dass er sich anderweitig beraten ließ. Von dicken Männern zum Beispiel.

Vita non est stabulum mannulorum - trauen wir uns ans Übersetzen: Vita ist klar, kennen wir aus der Apothekenumschau. Non est - auch nicht schwer. Stabulum: da linsen wir ins Englische: stable. Aha, heißt also Stall. Mannulorum ist die Herausforderung. Der Lateiner neigt dazu, Substantive und Verben mit einem umfangreichen Code zu versehen, an dem der Gewiefte erkennen kann, ob etwas mir, dir oder sonst wem gehört oder sich irgendwas bereits abgespielt hat, noch abspielen wird oder nur eine Vermutung darstellt, dass sich etwas abspielen wird.

Mannulorum: hinten hört sich das nach Genitiv an. Mannulus muss ich dann nachschlagen, aha - ein kleines niedliches Pferd. Ein Pony also. „Das Leben ist nicht Stall des Ponys" ?!?. Nun kommt das eigentlich schwere: die Interpretation

„Das Leben ist kein Stall für kleine süße Ponys". Das ist mir zu abstrakt. Kommt auch sinngemäß nicht hin ... Shettlandponys z. B. sind niedlich, aber auch sehr wehrhaft und durchaus in der Lage sich im Leben durchzubeißen. Versuchen wir es mal mit „das kleine Pony braucht im Leben keinen Stall". So ein robustes Pony kann schließlich sein Leben auch ohne Stall glücklich und zufrieden im Freien verbringen. Mir kommen Zweifel. Neuer Versuch. „Den Stall gibt das Pony im Leben nicht her" - ein Ausruf angesichts eines biestigen kleinen Mietnomaden, der sich in der Box eines Warmbluts eingerichtet hat und seine Behausung mit Hufen und Zähnen verteidigt. Im Gegenzug könnte es wiederum heißen. „Der Stall ist nicht lebenswert für süße Ponys". Oder „Einen Stall für dies Pony gibt es im Leben nicht". Hilfe !!!

„Das Leben sei kein Ponyhof" sagt Mr. Google. Eine sehr gewagte Übersetzung, aber interessant. Immenhof bei den alten Römern. Kleine römische Mädchen reiten auf wuseligen Ponys im Atrium umher. Papas Kriegshelm auf den Kopf gestülpt und singen: „So ein Pony, das kann alles!". Sie singen es natürlich auf Latein: "Mannulus possus omnia". Zugegeben, die Übersetzung vom Germanischen ins Lateinische holpert und hört sich wie eine kirchliche Textzeile an, aber Asterix gibt nicht mehr her. Kannten die alten Römer bereits die Wendy-Magazine? Hatten die gar schon einen Vorläufer der virtuellen Ponyhöfe, wo kleine Mädchen ihre Lieblinge pflegen und Schleifen in die Mähnen binden? Spielten die kleinen Römerinnen etwa schon mit diesen rosa und lila Plastikponys? Sicher nicht aus Plastik, aber vielleicht aus Holz mit bunten Mosaiksteinen beklebt. Verwirrend - die Geschichte erzählt uns über Feldherren und Kriege, aber nichts über römische Kinder und ihre Ponys.

„Das Leben ist kein Ponyhof.“

Genauso wenig, wie es kein Zuckerschlecken ist (kann das mal jemand ins Lateinische übersetzen, bitte). Metaphern: Jeder weiß, was gemeint ist, nur die alten Römer wahrscheinlich nicht. Ist auch nicht weiter tragisch. Die sind eh schon tot.

In dem Sinne einen schönen Sonntag - falls jemand eine Idee zu meinem Problem hat ... nein nicht die Geschichte mit dem Ponyhof - der Browser, der sich so unkooperativ zeigt !



die PferdeEcke ist bis auf weiteres auf den Blog von meinem braunen Stütchen verschoben.
Für Pferde guckst du hier





Sonntag, 6. April 2014

neues von Keksi

Nach wie vor lässt Keksi einen nicht mehr als ein paar Schritte an sich herankommen. Läuft sofort weg, wenn man sich nähert. Vor ein paar Tagen hatte er ein vereitertes Auge. Wahrscheinlich wieder von irgendwelchen Prügeleien.

Er ist schon eine harte Nuss - und immer noch nicht kastriert. Meine verliehene Falle habe ich mittlerweile wieder zurück. Von jemanden, der das gleiche Problem hat. Da ist es trotz größter Bemühungen innerhalb eines Dreiviertel Jahres nicht gelungen, den  ebenfalls nicht handzahmen Anwärter auf eine Kastration aus der Katzenbelegschaft auf dem Hof heraus zu fangen. Man versucht es jetzt im Guten ... ich denke mal vergeblich.

Selbst wenn es mir gelingen würde, Keksi einzufangen und ich mit ihm per Taxi zu einem Tierarzt eile, würde man mich in der Praxis  wieder nach Hause schicken. Kastrationen nur mit Terminabsprache - Keksi wird einen Deubel tun, sich daran zu halten.










Mittwoch, 2. April 2014

Wordless Wednessday

Spielkram


eine Aktion aus der fc - was man alles mit dem Foto einer Kiste anfangen kann