Donnerstag, 22. September 2016

raus aus der Versenkung


Gähnende Leere hat hier geherrscht die letzten Wochen. Den Sommer habe ich verträumt mit Gedanken an den für mich so viel angenehmeren Herbst. War wie gelähmt, konnte mich zu nichts aufraffen, war sogar froh, als der Blog ein paar Tage unauffindbar war und ich mich mit dem Gedanken trug, ihn gar nicht erst weiter zu suchen, ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen. Der Dosimann ist etwas hartnäckiger und hat im richtigen Kästchen das fehlende Häkchen gesetzt. Nun sehe ich den Blog wieder und fühle mich soweit in der Lage ein Lebenszeichen von mir zu geben. 


Sommer ist nicht meine Jahreszeit. Punkt. Und so halte ich mich nicht auf mit Blick zurück und großem Gemecker, was mein Dasein mit Unerfreulichkeiten belastet.


der Garten ist liegen geblieben, hat sich nicht weiter entwickelt.  Wenigstens hat sich nichts verschlechtert.



die Pinkys sind wohlauf und Twinkle macht nachfolgend vor, was man immer tun sollte: ...


... sich an Kleinigkeiten erfreuen


Freitag, 22. Juli 2016

Mohnologe

Heute ganz ohne Katzen ...















Freitag, 15. Juli 2016

Nachschlag


Tinkerbell präsentiert im Nachtrag zur Schmetterlingsjagd noch einen Falter, der sich mir persönlich nicht mit Namen vorgestellt hat. Aber hübsch ist er.










Freitag, 8. Juli 2016

alle Jahre wieder ...

... die Schmetterlingsjagd. 

Einmal im Sommer gehe ich auf Schmetterlingsjagd, mit der Kamera, versteht sich. Immer in der Hoffnung, vielleicht mal einen Flattermann im Flug zu erwischen. Nicht als wuschiges undefinierbares Etwas im Bild sondern scharf. Erkennbar eben. Aber die Dinger sind ja sowas von schnell. Gestern flatterten sie wieder zuhauf im wilden Majoran.  Den lieben die Honigsammler und wenn die Sonne drauf scheint (was gestern erstaunlicherweise kurz der Fall war) ist das ein wahrer Tummelplatz. Meine Strategie war,  die Kamera tapfer in die Richtung der vielen Schmetterlinge zu halten, ein Stöckchen zu werfen um sie aufzuschrecken und dann mit der Serienbildfunktion mein Glück zu versuchen. Was soll ich sagen ...  der Autofokus hat sich der Einfachheit halber die Regentonne im Hintergrund als Fixpunkt ausgesucht.  Ich hätte es wissen müssen, nächstes mal schalte ich ihn ab ...  So gibt es fast nur statisches und ein bisschen Romantik.



dieser Kohlweißling liebt Lavendel


eine Hummel ist auch unter den Besuchern



außerhalb des Themas ...   aber Kartoffeln blühen sehr hübsch, wie ich finde



Ochsenauge


2 Ochsenaugen 









und hier eine Fluggruppe 





Der Katzenbonus:


Keksi möchte teilhaben an unserem Leben, kann sich aber immer noch nicht zur Kontaktaufnahme mit dem Menschen entschließen. Die Pinkys betrachten ihn als unvermeidliches Übel. So richtig beliebt ist er nicht. 


Motive die sich nicht bewegen sind mir die liebsten ;-)








Dienstag, 28. Juni 2016

eine Kuh macht Muh ...

... und viele Kühe machen Mühe




Seit gestern sind unsere Feriengäste wieder da.  Alljährlich machen sie das, was die 2 Pferde nicht schaffen: die Weide leer fressen. Unsere Weide ist die einzige der umliegenden Wiesen, die nicht geheut wird. So steht das Gras um diese Zeit meterhoch. Das gibt Deckung für allerlei Getier. Sogar eine Ricke mit Kitz war dieses Jahr zu Gast. Wenn die Kühe weiterziehen, ist das Gras  fein säuberlich plan gefressen. Selbst die Geilstellen (das sind die Ecken, wo die Pferde ihr Klo haben), verschmähen sie nicht.

So romantisch einem vielleicht die Tatsache vorkommt, dass hier Kälber bei ihren Müttern sind und die Milch frisch selbst zapfen können statt aus einem Eimer mit Sauger, es ist eine Mutterkuhherde. Bei Mutterkuhhaltung geht es um Fleischerzeugung nicht um Milchproduktion.  Die Kälbchen kommen meist Anfang des Jahres auf die Welt und werden im Spätherbst an einen Mäster weiter verkauft. Es sind Vertreter robuster Rassen, die es vertragen, auch den Winter im Freien zu verbringen. Limousin (die braunen), Charolais (die hellen) und black Angus dürften in dieser gemischten Gesellschaft vertreten sein. 






der Bulle ist ein ganz ruhiger. nicht so wie sein Vorgänger, der den ganzen Tag laut brummte, mit den Hufen große Kuhlen scharrte und den Sand um sich warf.


diese Süße sticht aus der Herde hervor. nicht nur, weil sie Hörner hat sondern auch durch ihre dunklere Färbung 







Pferde und Kühe ...  den Kälbchen sind die Pferde nicht ganz geheuer. obwohl die doch farblich in der Rinderherde gar nicht auffallen würden.

 noch ein Filmchen von gestern kurz nach Ankunft der Herde. Fragt sich, wer starrt wen an: Der Mensch die Kuh oder die Kuh den Menschen. Heute waren alle schon viel gelassener.