Freitag, 6. August 2010

vollzählig

Die Dosi meint:

Gestern Abend kam die Mutter mit 3 Kitten zurück. Einer fehlte. Heute morgen war auch der letzte wieder da.  Der "Kapitän" wie ich ihn immer nenne. Ein grauer Tiger mit viel Weiß, langen Socken und einem Schmiß im Gesicht. Immer ein wenig abseits von den anderen, in sein Spiel vertieft und immer der letzte, der zum Fressen kommt.



Im Moment hocken 4 Kätzchen in unserer Küche. Den Kapitän mußte ich wieder rauslassen, weil er in Panik gegen die Tür gesprungen ist.  Die anderen wuseln in der Wohnung rum. Solange sich nichts bewegt, sind sie neugierig. Beim kleinsten Geräusch verstecken sie sich hinter der Küchenzeile. Mehr als 2 m komme ich einfach nicht an die Kleinen ran. Nach 8 Wochen anlocken mit lecker Putenschnitzel und Fleischwurst ein deprimierendes Ergebnis.  Ich kann mir nicht vorstellen, diese panische Bande irgendwie als Hauskatzen vermitteln zu können. Sonst hätten wir Interessenten, die jeweils 2 Nehmen würden. :-(  Einen wollte ich ja gern behalten somit wäre alles in bester Ordnung gewesen.

Kommentare:

  1. Man müsste sie vielleicht einfangen und in der (neuen) Wohnung wieder rauslassen (ohne Freigang). So habe ich viele Kitten zahm bekommen. Es braucht aber viel Geduld und das ist nicht jedermanns Sache. Vielleicht kannst Du ja trotzdem eines oder zwei vermitteln. Schön wärs. Vielleicht könntest Du die Mutter mit der Pille füttern? Frag doch mal den Tierarzt.
    Liebe Grüsse
    Dany

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  2. Dany, da hast Du recht. Ich würde jederzeit auch solche Kätzchen nehmen. Es braucht Zeit, viel Zeit. Ninifee, unsere Kleine, ist so ein Fall. Sie sollte im Tierheim mit ihrem Brüderchen eingeschläfert werden, weil sie sich nicht anfassen ließen und somit als unvermittelbar galten. Sie kamen hier auf den Hof und irgendwann heftete die kleine sich an meine Fersen, den kleinen Kater immer im Schlepptau. Der Kater hat länger gebraucht um sich anfassen zu lassen. Bei Ninifee (eigentlich Minimiez ;-))) ging es problemlos und sie liebt mich heiß und innig.

    Aber finde mal Leute mit Geduld. Auf jeden Fall werde ich die Tierärztin auf die Pille ansprechen. Am Dienstag haben wir einen Termin mit der Kleinen. Bei der Gelegenheit frage ich mal danach.
    LG Christiane

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  3. Ja, ich weiss, die Leute werden immer oberflächlicher, sehen die Not nicht mehr. Konsumegoisten und kein Mitleid mit armen Lebewesen. Es ist mit ein Grund, dass wir das Züchten aufgeben, denn es wird immer schwieriger, trotz hohem Preis, gute Plätze zu finden und Leute die die Katze als Tier behandeln und nicht als Vorzeigeobjekt oder Modeassecoire oder später dann wieder entsorgen.... Es ist auch schwer, dass man als Züchter nicht das Wesentliche verliert und nicht in dieselbe Spur absackt,wie es die Meisten eben tun.
    Hut ab vor Dir! Es gibt nicht viele Menschen die sich um die Benachteiligten (egal was) kümmern.
    Liebe Grüsse
    Dany

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