Freitag, 27. August 2010

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Die jungen Katzen sind seit Tagen verschwunden, einzig das "Kevin allein zuhaus" Kitten ist noch da. Wahrscheinlich haben die Geschwisterchen nun ein anderes Versteck. Ich bin gefrustet und auch ein wenig traurig, dass meine Bemühungen umsonst waren, kann es aber nicht ändern. Wir haben es versäumt, die Kitten rechtzeitig von der Mutter zu trennen. Solange sie noch das Sagen hat bei den Kleinen, ist es unmöglich, ihnen Vertrauen zum Menschen zu vermitteln. Sie lernen immer nur Abstand halten. Schade, ich hätte gerne den zarten kleinen schwarzen behalten.

Die Mutter kommt noch sporadisch vorbei, ist aber total mißtrauisch. Manchmal habe ich den Eindruck, sie versucht auch den letzten noch wegzuholen.

Ninifee hat sich erholt und liegt gerade neben mir auf dem Schreibtisch. Wir spielen schon wieder "Nasenanbumsen". Vielleicht schreibt sie demnächst ihre Sicht der Dinge nieder.  Ihr Auge scheint, soweit das zu beurteilen ist, in Ordnung zu sein. Die Nase ist noch verschorft und heilt schlecht. Ich würde ja gerne etwas Salbe draufschmieren möchte sie aber nicht verunsichern. So bleiben mir nur die homöopathischen Mittel, die ich ihr in ein wenig Dosenmilch gebe. Das schlabbbert sie so weg. Gegen ihre Angst- und Panikattacken bekommt sie Bachblüten.

Das ganze Durcheinander der letzten Tage und Wochen ist an allen nicht spurlos vorbeigegangen. Silla kommentiert ihr Mißvergnügen an der Situation mit Unsauberkeit und hinterläßt wieder ihre Protestseen. Sinchen spielt sich auf wie Graf Koks und hat Ninifee verprügelt. Ich habe mal wieder Probleme mit den Augen, so dass an Fotografie und Bildbearbeitung nicht zu denken ist.  So habe ich für heute ein Foto aus dem Fundus herausgesucht auf dem sie Ninifee so präsentiert, wie sie ist, wenn die Welt in Ordnung ist:  stark und selbstbewußt.

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