Sonntag, 22. Mai 2011

Entwarnung

Heute morgen um 5 Uhr habe ich Paulchen eine Schüssel mit Futter rausgestellt.  Er schien munter und guter Dinge sofern ich das schlaftrunken und im Halbdunkel erkennen konnte. Nun ist er wieder verschwunden aber das ist normal. Ihn sehe ich meistens nur zu den Futterzeiten. Drei Tage war er weg. Er hat sich von Anfang an immer ein wenig von der übrigen Bande abgesondert. Die anderen verfahren mehr nach der Devise zusammen bleiben und einen Freiwilligen vorschicken wenn es unheimlich wird.

Mit der Mannschaft war ich gestern nach dem Sonnenuntergang noch lange auf der Weide.  Kriegen spielen, anlauern und Schnaken fangen.  Einer hatte die Nacht mehr Jagdglück und nicht nur magere Langbeiner erbeutet. Neben der Hintertür hat mir jemand einen fetten Maulwurf hingelegt. Schon der zweite innerhalb der letzten Woche. Eigentlich mag ich die Tierchen. Leider verwüsten sie den Garten, unterhöhlen das Hofpflaster und zerstören unsere Weide. Insofern bin ich dem Maulwurffänger doch ein wenig dankbar für die Reduzierung der "Mulleworp" - Population.


Ein Foto von Paulchen passt hier wohl besser.  Die Aufnahme entstand im März. Das ursprünglich gepostete Foto von Ninifee habe ich erst einmal auf Eis gelegt. 


Kommentare:

  1. Na, wenn das keine gute Nachricht ist! Die erste des heutigen Tages.
    Schönen Sonntag noch und
    liebe Grüße
    Birgit

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  2. Ich freue mich, daß Paulchen wieder aufgetaucht ist!
    Vielleicht ist es wirklich so, daß er eher als die anderen einzelgängerisch veranlagt ist? Oder sind es doch gewisse Frühlingsgefühle, die ihn fortbleiben ließen?
    Und daß Katzis nach Auseinandersetzungen schon mal ein Zeiterl beleidigt von der Bildfläche verschwinden, kommt auch mal vor, erfahrungsgemäß..;-)
    Aber schön, daß er wieder da ist!

    GLG und einen schönen Sonntag
    Elena

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  3. Schön, dass er wieder aufgetaucht ist. Vielleicht ist ihm auch der Rummel zuviel geworden. Der Süße scheint ja mehr ein Einzelgänger zu sein.

    LG Claudia

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  4. Hallo Christiane,
    Katzen sind einfach solch unterschiedliche Persönlichkeiten - möglicherweise ist Paulchen ein ganz besonderer Charakter, der gerne für sich ist und seine Ruhe haben möchte. Aber es ist doch beruhigend, dass er sich ab und zu sehen läßt!
    Liebe Grüße
    Renate D.

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  5. Liebe Christiane,
    ich freue mich ganz toll für Dich, daß Euer Paulchen wieder nach Hause gekommen ist. Was macht seine OP-Narbe ??? Ich geniesse Deinen Blog mit den wunderschönen Katzenfotos - Renate und ich wissen sehr genau, wie schwierig es ist, Katzen gut vor die Linse zu bekommen !Übrigens: Du hast tolle und wunderschöne "banale Kurzhaarige", deren Charakteure Du wunderbar und kurzweilig beschreibst ! Weiter so .......... es ist ein Lesegenuß. Seit meinem 22. Lebensjahr (oh Gott - wie die Zeit vergeht!) begleiten mich - und mittlerweile auch Wolfgang - langhaarige Miezen. Es fing an mit Pucki - einem wunderschönen Main-Coone-Mischling. Pucki hatte einen phantastischen Charakter - als Mann wäre er ein Traum gewesen. Treu bis in den Tod ! Dann kam Biggie - mein erstes Mädchen. (Zicke!) Bildhübsch, pechschwarz ohne ein weißes Haar - feingliedrig, katergroß und langhaarig. Eine Katzenschönheit (hier spricht nicht nur der Besitzerstolz !) Nachdem meine Biggie mit nur 4 Jahren auf der Straße den Tod fand, bekam ich eine Katzenallergie ........ mit Sicherheit psychosomatisch. Nach einem Tag der unendlichen Trauer holte ich mir Willi ins Haus - 14 Tage später brachten mir liebe Freundinnen Tussi dazu. (todkrank und absolut gestört!) Dieses Gespann hielten alle für Geschwister - der Ähnlichkeit wegen. Willi war immer etwas dicklich (Maine-Coone) - ich war der Meinung, nur seine Beine seien etwas zu kurz geraten. (er lief wirklich wie ein Waschbär!)Willi war der personifizierte Schmusebär. Tussi hatte türkisfarbene Augen und eine Löwenkrause.(sib.Waldkatze in dunklen Brauntönen) Damals fragte mich meine Tierärztin, woher ich diese bildschönen Katzen habe. Es handelte sich ausnahmslos um "ordinäre Bauernkatzen".... ich gewähre nur bereits geborenen Kätzchen ein - wirklich - gutes Zuhause. Nun wohnen die Geschwister Toni und Lisa bei uns (beide stammen erstmals aus einem Privathaushalt!) - wobei Du Toni auf Renates Blog kennen gelernt hast. Ein wahrlicher Womanizer - wie eine liebe Freundin ihn treffend beschrieben hat, Lisa, sein Schwesterl ist............ meine erste Kurzhaarige. Lisa entspricht so gar nicht
    meinem Katzenschönheitsideal - sie ist aber eine unglaublich charmante Katzenpersönlichkeit und hat mein Herz im Sturm erobert ! Wie sagt Renate immer so treffend: "Lisa schaut so richtig vorwurfsvoll !" Ein guter Freund sagte zu mir einmal: Wenn Brigitte stirbt, dann kommt sie in den Katzenhimmel.........Ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen.
    Ich wünsche Dir und Deinen lieben Zwei- und Vierbeinern einen wunderschönen Abend !
    Liebe Grüße
    Brigitte P.

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  6. Liebe Brigitte,

    ich danke Dir für diesen ausführlichen Einblick in Dein Katzenleben. Du schilderst Deine Weggefährten sehr anschaulich und ich sehe sie im Geiste vor mir. Alle diese Schönheiten, diese schnurrenden Persönlichkeiten, die alle so unterschiedlich sind wie wir Menschen. Bei Gelegenheit stelle ich im blog mal alle die vor, die meinen Mann und mich ein Stück auf unserem Lebensweg begleitet haben.
    Christiane

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  7. Schön, daß er wieder da ist!!!

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