Samstag, 9. Juli 2011

in Sorge

Unserer kleinen Reporterin Ninifee geht es nicht gut.  Ich vermute, dass sie wie ihr Freund Pigeldy, den wir 1988 verloren haben,  an einer chronischen Niereninsuffizienz leidet.
Die auffallenden Symptome kamen von einem Tag auf den anderen. Vorgestern hat sie noch mit Willy gerangelt, gestern war sie apathisch, hat mich gar nicht mehr wahrgenommen.  Sie trinkt und pinkelt viel. Ist total eingefallen. Zeitweise verweigerte sie das Fressen.  Heute nachmittag hat sie wenigstens das Diätfutter gefressen, was wir heute besorgt haben.  Was macht man mit einer panischen Katze, die sich nicht vom Tierarzt behandeln, geschweige denn untersuchen lässt?  Sicher hätte ich gern eine gesicherte Diagnose, weiß aber, dass sie nach dem Tierarztbesuch verschwunden sein wird, sei es denn man sperrt sie ein, was sie wiederum mit Panik beantwortet.
Ich finde sie heute etwas besser als gestern und hoffe, dass wir sie noch ein Weilchen bei uns behalten. Im Gegensatz zu unserem Pigeldy,  frisst sie wenigstens noch ein paar Brocken.



Warum verlieren wir alles, was wir lieben?


Kommentare:

  1. Mit Schrecken habe ich das gelesen, Christiane. Ninifee ist doch noch gar nicht so alt. Leider habe ich überhaupt keine Ahnung bzw. Erfahrungen mit Nierenkrankheiten, aber Du schon .... Wie furchtbar, dass sie auch noch so panisch bei einem Tierarztbesuch reagiert.

    Es tut mir so leid, ich drücke Dich mal ganz fest. Ich bin wirklich ratlos, angesichts eben der Tatsache, dass IHr nicht mal zum Tierarzt mit Ihr könnt.

    Ich hoffe einfach, dass alles nochmal gut wird und sie noch eine längere Zeit bei Euch bleiben kann.

    Alles Gute für Ninifee.

    Liebe Grüße


    Claudia

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  2. Was für ein Schreck! Viel Trinken und Pillern kann aber auch auf Diabetes hinweisen, schau mal hier.
    Eine Freundin verzichtet bei ihrer erwiesen nierenkranken Katze auch auf weitere panikmachende Tierarztbesuche und Blutuntersuchungen - stattdessen gibt sie Nieren-Diätfutter und schickt regelmäßig Haarproben zur Bioresonanz-Diagnose an eine befreundete Tierheilpraktikerin. Nach dem Ergebnis wird dann die homöopathische Medikation bestimmt. Damit hält sich die Mietz seit etwa einem Jahr ohne weitere Krisen - vorher war sie schon ein paar Mal in der Tierklinik am Tropf...

    Ich wünsche Ninifee von ganzem Herzen, dass sie sich noch einmal erholt! Ich kann gut verstehen, wenn du sie den medizinischen Prozeduren nicht aussetzen willst - niemand kennt sie besser als du, nur du kannst das abschätzen. Ich würde meinen Katzen auch längst nicht alles zumuten, was medizinisch machbar ist...

    LG Christina

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  3. We are so sorry to hear that Ninifee is suffering kidney disease. Cookie is our household also suffers failing kidneys and takes a supplement every day with food. Has been taking this for one year

    http://www.healthypets.com/renalcats50gm.html

    Cookie is also a cancer survivor. We will keep Ninifee in our thoughts and send purrs to you.

    Mindy, Moe, Bon Bon, Cookie & Mike

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  4. Was mir noch einfiel, Christiane, an unserem ganz früheren Wohnort hatten wir eine Tierärztin, die auch ins Haus kommen konnte, da wir einen sehr panischen Kater hatten.

    Gibt es sowas bei Euch nicht oder würde sich Ninifee da genauso panisch verhalten? War nur so ein Gedanke.

    LG Claudia

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  5. @ Claudia
    Ninifee läßt sich nicht von Fremden anfassen. Sobald sie fremde Stimmen hört versteckt sie sich, gelingt ihr das nicht, fängt sie an zu schreien und gerät in Panik.
    Bis vor einem Jahr hatte ich eine befreundete Tieräztin, die oft auch nur so mal auf einen Tee vorbei kam. Bei der Gelegenheit hat sie Ninifee wegen ihres Hustens behandelt. Meine Freundin ist aber die einzige, von der sie sich je hat anfassen lassen. Leider ist sie weggezogen - zu weit, um mal eben vorbeizukommen.
    Christiane

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  6. Oh nein, Christiane, die liebe süße Ninifee!! Leider ist es wirklich schwierig bis unmöglich, so eine panische Katze zum Tierarzt zu bringen. Kannst Du evtl. vorab im Futter ein Beruhigungsmittel verabreichen? Frag doch mal den Tierarzt, ob da eine Möglichkeit besteht. Es ist ja schrecklich, wenn man so einem armen Tier nicht helfen kann.
    Ich drücke die Daumen, dass alles gut wird!
    Ganz liebe Grüße
    Renate D.

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  7. Oh je, es ist immer schlimm, wenn es einem kleinen Schatzi nicht gut geht. Ich wünsche Ninifee auch alles alles Gute, dass sie ohne Leiden hoffentlich noch länger leben darf. Vielleicht gibt sich ja doch noch irgendwie die Möglichkeit, sie einem Tierarzt vorzustellen, vielleicht ist es ja doch nicht so schlimm.

    Alles Liebe!
    Betsy

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  8. Ach je, Christiane, das ist aber übel! Wenn du sie wenigstens für eine Blutprobe zum Tierarzt kriegen könntest.

    Ansonsten könntest Du es mit SUC versuchen - Solidago, Ubichinon und CoEnzyme von Heel. Damit habe ich meine Nierenkatze Gina über Jahre relativ stabil gehalten. Man kann diese Homöopathika oral geben, ich hab sie in Kaffeesahne gemischt, auf die meine Gina besonders scharf war. Man fängt mit täglicher Gabe an und geht dann stufenweise auf 1 mal pro Woche zurück. Ich könnte dir per Mail einges dazu erzählen, was den Rahmen hier sprengen würde.

    Aber es wäre hilfreich, wenn Du Nierenwerte von Ninifee hättest, damit es sicher ist, dass es wirklich die Nieren sind. Und da kann ich Dir leider keinen Rat geben, wie du sie möglichst stressfrei zur Blutentnahme bringst.

    Ich wünsche Ninifee und Dir alles Liebe und Gute

    Kerstin mit Finchen und Ayla

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  9. @ Kerstin
    Den Weg über die Heel-Medikamente werde ich auch gehen. Das Co-Enzym habe ich im Medikamentenschrank und ihr bereits einmal verabreicht. Die anderen sind bereits bestellt.

    Ich hätte gerne ihre Werte aber selbst wenn man sie für dieses eine mal zum Tierarzt zwangsverbringt nützt mir das wenig, wenn sie die nächsten 14 Tage verschwindet oder sich nicht mehr anfassen läßt - von Medikamentierung kann man dann nur noch träumen.
    Christiane

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  10. Liebe Christiane,
    das ist ja eine schreckliche Nachricht, die Du hier veröffentlicht hast. Willi und Tussi waren auch immer panisch, wenn ich sie in den Korb gesperrt habe und mit ihnen zur ca. 15 km weit entfernten Tierklinik gefahren habe. Tussi war ja eine "Halbwilde", die sich nach den Behandlungen immer im Haus verkrochen hat und mir stockbeleidigt war. Aber was sein muß, muß sein.
    Meine liebe Karin (Tierärztin) käme auch ins Haus, wenn´s unbedingt sein müßte!
    Kennst Du einen Human-Mediziner, der imstande ist, bei Ninifee Blut zu nehmen ? Für eine Therapie wäre das unheimlich wichtig.
    Ninifee und Du tut mir unheimlich leid - man will dem Tierchen helfen, möchte aber unbedingt Stress vermeiden!
    Meinen Pucki habe ich damals nicht in den Korb gesperrt, sondern auf meinem Schoß zum Arzt gefahren (ich weiß, das ist unverantwortlich, aber ich hatte keine andere Chance, den Burschen zum Arzt zu bringen!)Ich werde morgen "meine Karin" mal fragen, was Du tun könntest - sie ist wirklich eine "Katzenperle"
    Ich drück´Dich ganz fest ...............
    liebe Grüße
    Brigitte P.

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