Donnerstag, 12. Juni 2014

für die Katz




Die Pinkys sind jetzt 4 Jahre alt. Immer wenn im Garten der Holunder blüht und sein Duft den Garten durchströmt, denke ich an meinen Sommer mit 5 ängstlichen kleinen Kitten, denen man sich nicht nähern konnte geschweige denn, dass man sie hätte anfassen können.

Mein Beitrag zu Kalles Projekt "alles für die Katz" 12   beschäftigt sich anlässlich des bevorstehenden Findetages unserer katzen mit der Geschichte der Pinkybande. Einige werden sich sicher erinnern, waren life hier im Blog dabei, als die Sache mit den Kitten im Garten aktuell war. Zeit für eine kleine Retrospektive.





im schneereichen Winter 2009/20010 bemerkte ich sie das das erste mal: eine scheue Katze, der man sich nicht mehr als 20 m nähern konnte. Oft hörte ich sie aus ihrem Versteck leise miauen. Sie verschwand genauso unauffällig wie sie gekommen war. (das obige Foto ist aus dem Folgejahr!)


Anfang Juni in 2010 sah ich sie wieder. Dürr und ausgehungert stand sie auf dem Hof und  verlangte lautstark nach Futter. Ich ahnte noch nicht, dass sie 5 reizende Überraschungen für mich hatte. Die bekam ich nämlich erst  3 Wochen später das erste mal zu Gesicht. 


5 putzmuntere Kerlchen, die sich ohne Umschweife auf das Futter stürzten und von Mama schon Mäuse mitgebracht bekamen. Ihr Domizil war der an unser Grundstück grenzende Holzschober vom Nachbarn. Darin hatten diese schreckhaften und vorsichtigen Geschwister ihr Versteck. 


die Anwesenheit eines Riesen, der lärmend  mit großen Füßen durch Unterholz stapfte und so gar nicht wie ein Katze aussah, versetzte sie in Panik. Auch wenn er jedesmal einen Teller mit Futter hinstellte: die Skepsis war groß. 

Da war es gut, dass meine kleine Ninifee, die mich auf allen Wegen begleitete, sehr an den Kitten interessiert war und anfing sich gemeinsam mit Mama Pinky um die Erziehung der kleinen Katzen zu kümmern.
Der Juli verging, ohne dass die Kitten Anstalten machten, dem Menschen auch nur annähernd zu vertrauen. Sie erkundeten rund um ihren Holzschober die Umgebung, blieben aber immer so in der Nähe, dass sie mit ein paar Sätzen ihr rettendes Domizil erreichen konnten. 

Dann zogen sie um - weiter in den Garten hinein, in den großen Stapel mit Ästen und Baumwurzeln. Auch hier fanden sie eine gut geschützte Höhle. Die Kätzchen wurden schon mutiger und Mama Pinky fing an sie mit auf ihre Streifzüge zu nehmen. Was mich einiges an Nerven kostete, vor allem, weil meistens einer zurückblieb, der den Anschluss verloren hatte und genauso froh war wie ich, wenn die Familie nach ein paar Tagen wieder vollzählig da war.


Twinkle

Tinkerbell

Willy

hinten Hermann, vorne Tinkerbell

Paulchen, seit nunmehr einem halben Jahr vermisst.  


und so spielten sie den Juli über im Garten. Ich beobachtet die Kitten und versuchte Vertrauen aufzubauen und sie beobachteten mich. Nicht mehr ganz so argwöhnisch aber an anfassen war immer noch nicht zu denken. Eine tolle Situation: 5 Kätzchen im abgabefähigen Alter, an die man nicht rankam. Und die Interessenten wollen niedliche Miezekatzen die auf dem Sofa mit ihnen kuscheln.

Fortsetzung folgt ....





Kommentare:

  1. ah, jetzt erfahr' ich mal die geschichte hinter der pinkybande! damals wusste ich ja noch nix vom bloggen ...
    deine fotos sind wieder einmal hinreißend! und welcher ist jetzt der süße kleine mit dem rosa schnauzerl?

    lieben gruß, susi

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    1. das ist Twinkle, der mittlerweile etwas dickliche ;-)
      LG Christiane

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  2. Das ist ja eine drollige Rasselbande, da kommt keine lange Weile auf, das ist bestimmt schöner als das Fernsehprogramm.

    Liebe Sonntagsgrüße
    Biggi

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  3. Was für niedliche Fotos, aber eine Riesenaufgabe für dich, die alle zu füttern etc. So bist du also zu den vielen Katzen gekommen - verrückt!
    Liebe Grüße
    Elke

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  4. Liebe Christiane,

    was für eine Geschichte! Ich kannte sie in dieser Form ja nicht, lernte ich über Anna kennen und da waren alle schon groß, aber dennoch fragte ich mich oft, wie du zu ihnen gekommen bist. Jetzt ist alles klar!
    Das sind alles wahnsinnig tolle Aufnahmen von den Kleinen und ich hätte mich selbst wohl auch nie und nimmer von einem dieser Wesen trennen können. Aber du konntest es auch aus anderen Gründen ebenfalls nicht.

    Vielen Dank, dass du uns an dieser fantastischen Geschichte teilhaben lässt und ich bin jetzt schon auf die For
    Fortsetzung gespannt.:-)

    Schicke dir ganz liebe Grüße und wünsche dir noch einen schönen restlichen Sonntagabend
    Christa

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  5. Hallo Christiane,

    das ist ja eine interessante Geschichte, da bin ich auf die Fortsetzung gespannt. Fünf drollige Kätzchen - die muss man einfach liebhaben. Und wenn sie einem so überraschend präsentiert werden, muss man handeln. Schade nur, dass sie so scheu waren - doch das dürfte sich inzwischen gelegt haben....Und die niedlichen Fotos, da kann man sich nicht daran sattsehen! Junge Kätzchen sind einfach zu schön, und ihre Mutter, was amcht die heute? Wir werden es hoffentlich bald erfahren,

    ganz großen Dank und liebe Grüsse kalle

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  6. Wie schön, dass du uns zum Jahrestag die Geschichte noch einmal aufgeschrieben und mit so tollen Bildern dokumentiert hast. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

    Liebe Grüße
    Arti

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  7. Hach süß!
    Ich war mal dabei, als die Nachbarskatze ihre Jungen zur Welt brachte. Das war einfach toll. Die Katze war aber auch sehr an uns alle gewöhnt und empfand uns nicht als störend - oder gar Bedrohnung.

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  8. Eine sehr aufregende Zeit der Pinkys und für dich :-)
    Bin schon auf die Fortsetzung gespannt !

    LG Fauke

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  9. Liebe Christane,
    was für eine tolle Geschichte und dazu noch ganz wunderbare Fotos, Klasse!
    Liebe Grüße
    moni

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