Dienstag, 15. Juli 2014

Alles für die Katz






Teil 3 der Pinky-Saga


 September 2010

Die 5 wilden Mai-Fundkätzchen sind nun also wohnungstauglich. Sie wissen sofort die Katzenklos zu benutzen und entern den Kratzbaum. Sie erkunden vorsichtig Küche, Wohnzimmer und Flur und suchen sich Schlafplätze. Beliebt ist das große Handtuch unter dem Küchentisch wo man direkt an den Heizungsrohren liegen kann


oder der Korbsessel gleich neben der Tür. Mehr als 4 passen aber nun wirklich nicht drauf


Nr. 5, Paulchen, sitzt gern auf dem Küchentisch. Ich stubse ihn von Zeit zu Zeit beiläufig mit dem Zeigefinger. Anfangs flüchtet er noch bei jeder Berührung, später rückt er nur noch ein Stück zur Seite. Bis er eines Tages entscheidet, er würde jetzt auch gerne mal gestreichelt werden, wird es noch ein Vierteljahr dauern!


ein ganz feines Körbchen steht jetzt im Wohnzimmer -  mit Herzchen!



sind ja auch kleine Herzensbrecher 



das Bettchen von Tante Ninifee wird inspiziert


es wird geklettert ...


Beute erlegen simuliert ...



mit Tante Ninifee gekämpft


und geübt, sich von draußen am Fliegengitter bemerkbar zu machen. 



Oktober 2010

Raubtierfütterung - groß sind sie geworden. Unser Tierarzt für's dauerkranke Pferd konnte einen Blick auf die Bande werfen als sie gemeinsam in der Futterkammer saßen und befindet sie als groß genug um schon an eine Kastration zu denken.  Mitte November werden die ersten 3 kastriert. Im Januar des Folgejahres 2011 folgten Pinky und Willy. Das Schlusslicht bildet Paulchen im März 2011. Ich bin unserem Tierarzt auf ewig dankbar, der die Prozedur bei uns zuhause durchführt. Die Bande lässt sich zwar streicheln aber nicht packen und sie sind immer noch panisch zu jeder Gelegenheit. An bedingungslosem Grundvertrauen haben wir noch viel zu arbeiten. 


Wochenlang haben wir vergeblich versucht, eine Falle beim örtlichen Tierheim auszuleihen. Dann haben wir kurzerhand selbst eine angeschafft.  Sie wird uns noch gute Dienste erweisen.


November: der erste Schnee ...


neugierig, wie kleine Kinder so sind


Dezember 2010:
 Mama Pinky ist nach 4 Monaten Abwesenheit wieder in die Futterkammer eingezogen


Spuren haben sie hinterlassen diese kleinen Katzen, die so schnell groß geworden sind.  Nicht nur im Schnee sondern auch in unseren Herzen.  Alle Zusagen von Leuten, die anfangs das ein oder andere Kätzchen nehmen wollten, haben sich zerschlagen:  Die Lebensumstände haben sich geändert,  die Farbe war nicht recht, es sollte eine ganz süüüße" Katze sein und vor allem keine, deren Vertrauen man sich erst einmal erarbeiten musste.  Lediglich unser Tierarzt hätte zwei ganz pragmatisch mit auf den Hof genommen. Dort hätten sie unter vielen anderen Katzen ein Leben auf dem Bauernhof führen können. So recht konnte ich mich mit dem Gedanken nicht anfreunden, wusste ich doch, dass die Verluste an Katzen dort hoch waren. Uns so entschlossen wir uns, die 5 nebst Mutter zu behalten. Trotz Allergie und Asthma und trotz des Vernunft- Beschlusses, aus Altersgründen keine weiteren Katzen mehr anzuschaffen. 

beim nächsten mal mehr ...

hier die Links zum ersten und zweiten Teil der Pinky-Saga:








Kommentare:

  1. Hallo Christiane,
    ich bin so froh, dass die Pinky-Bande bei Euch bleiben durfte! Einen besseren Platz und mehr kätzisches Verständnis hätten sie nirgends gefunden. Außerdem kommen wir Blog-Leser dadurch immer wieder in den Genuss Deiner schönen Katzen-Fotos!
    Vielen Dank dafür!
    Herzliche Grüße
    Renate D.

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  2. Hallo,

    finde ich schön, dass die alle bei euch bleiben durften. Und wenn sich die Pläne der Leute dadurch zerschlagen, dass die Fellfarbe nicht passt, ist es vielleicht auch besser so, wenn diese Leute keine der Kätzchen bekommen haben.

    Besonders süß sind ja die Bilder, wie sie im Schnee spielen!

    Viele Grüße
    Shaoshi

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  3. Liebe Christiane,
    Euer Entschluß, sie alle zu behalten hat sich ja längst als einzig richtig herausgestellt, auch wenn Paulchen etwa leider nimmer bei der Bande ist..
    Und das Vertrauen eines Katzentierchens zu gewinnen IST Arbeit, oh ja - aber eine unendlich schöne, nicht wahr? :-)
    Danke Dir immer wieder aus ganzem Herzen für Deine Geschichten, für Deinen Einsatz für viele gesunde Katzenleben!

    Herzliche Grüße
    Elena

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  4. Oh, so richtig schön, ist eure Geschichte und die Bilder untermalen alles so ausdrucksvoll, einfach ein tolles Happy-End. Auch die Collage ganz oben finde ich superschön.

    Liebe Grüße
    Arti

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  5. Liebe Christiane,

    deine Bande ist wirklich zu schön und knuddelig, die mag man nicht trennen! Schade natürlich, dass andere nicht die kleinen Kätzchen zu sich nehmen wollte, aber es war bestimmt besser so, wie es gekommen ist! Und klasse, dass ihr euch entscheidet habt, sie bei euch zu lassen - trotz aller Widrigkeiten. Ganz herzlichen Dank, die Geschichte ist herrlich bebildert von dir, und man kann sich nur in die Racker verlieben,

    liebe Grüsse kalle

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  6. Liebe Christiane,
    was für eine wunderbare Geschichte und so herrliche Bilder dazu, das macht echt Freude!
    Liebe Grüße
    moni

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  7. Liebe Christiane,
    ja wie so oft siegt das katzenliebende Herz und nicht der Verstand, wie wollten ja auch immer die Plätze nimmer besetzen und in Anbetracht unseres Alters eher ans Abbauen denken, aber meist kommt dann doch ein Notfall daher und gegen alle Vernunft entscheiden wir dann nicht mit dem Kopf.
    Sehr schöne Fotos hast du wieder gemacht, sie sind alle zuckersüß.
    Heute Früh war ich in der Tierklinik mit Jimmy und ich musste ihn dort lassen, erst am Nachmittag konnte ich ihn wieder holen, ich bin total nervös wegen der Blutergebnisse, drück uns die Daumen für unseren Oldie.
    Alles Liebe von Tatjana

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  8. Liebe Christiane,
    ich habe schon den neuen Teil deiner Pinky-Saga mit Spannung erwartet. Es ist eine große Freude für mich immer mehr Details von dieser rührenden Geschichte kennenzulernen. Du unterlegst sie mit so wunderschönen Aufnahmen deiner reizenden Bande und auch deine Arte zu schreiben spricht mich sehr an. Du musst ein Mensch mit einem ganz großes Herz und sehr viel Einfühlungsvermögen sein. Wenn du dich eines Tages dazu entschließen solltest die Pinky-Saga als Buch herauszubringen, melde ich mich schon mal als Käuferin an!
    Wie schön, dass ihr so einen netten und flexiblen (mir ist jetzt kein besseres Wort dafür eingefallen, dass kommt sicher sobald ich den Kommentar abgeschickt habe) Tierarzt habt.

    Ganz ♥-lich grüßt
    Uschi, die ganz angetan ist von den Pfotenabdrücken und den beiden Folgesätzen dazu.

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  9. Hallo Christiane,
    ich habe jetzt alle drei Teile regelrecht verschlungen und könnte noch weiterlesen!
    Schöne Geschichte, vor allem das die Tante Ninifee dabei so schön mitgespielt hat?
    Ist das Paulchen eigentlich wieder aufgetaucht?
    LG Heidi

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  10. Das ist eine großeartige Geschichte über deine Katzen. Ich genieße alle Fotographien sehr viel.

    Grüße
    Greg und seine Katzen

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  11. Ich finde das echt klasse, liebe Christiane, dass du die Geschichte hier weiter erzählt und so schön dokumentiert und bebildert hast.
    Wie schnell die kleinen Kerlchen gewachsen sind und es ist eine Freude deine Fotos von ihnen dazu beim Spielen, Toben, sich im Körbchen räkeln anzuschauen.
    Herrlich, wie die 5er-Bande in der Küche sitzt und auf das Futter wartet.

    Besonders schön ist es, dass alle bei euch ein neues Zuhause gefunden haben und trotz der vielen Sorgen um die Bande, habt ihr alle sehr in euer Herz geschlossen. Man liest da ja immer wieder hier.

    Liebe Gutenachtgrüße schickt dir
    Christa

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  12. Liebe Christiane,
    so ging es uns mit den beiden Katzenbabys, die die Catsitterin aus Kreta mitgebracht hatte: Ich hätte sich sofort mit nach Hause genommen. Allein die Vernunft siegte, dass ich dies unserer ohnehin eifersüchtigen Fanny nicht bieten kann. Inzwischen haben die zwei süßen einen guten Platz bei einer Familie mit Kindern gefunden und werden geliebt. Dort besucht sie die Catsitterin auch, das hatte sie sich ausbedungen! Und sieht regelmässig nach, dass wirklich alles in Ordnung geht.

    <3 Ganz liebe Grüße von Heidrun

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  13. Besser hätten die Pinkys es nicht treffen können :-)
    Leute finden, die Verständnis dafür haben, dass sie für das Vertrauen der Katze etwas tun müssen, ist schwer. In der heutigen Zeit muss immer alles sofort funktionieren, sonst ist es nicht tauglich :-(

    LG Frauke

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  14. Wirklich schön zu sehen, wie die Kleinen gewachsen sind. Sie haben es echt gut bei dir. <3

    Mit einem lieben Gruß,
    Sarah Maria

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