Freitag, 1. August 2014

alles für die Katz(en)



Die Pinkystory, ein 4. und letzter Teil




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nachdem Ende d. J 2010 feststeht, dass wir die ganze Bande behalten, kommt als erstes ein 2. und größerer Kratzbaum ins Haus. Die Twinkleburg dominiert seither unser 16 m² Wohnzimmer. Mein Versuch, die Pinkys an den Transportkorb zu gewöhnen indem ich ihn einfach beiläufig mit ins Wohngeschehen integriere scheitert. Man denkt, es sei ein zusätzliches Katzenklo.


Mama Pinky ist nach dem Absetzen der Kitten verschwunden. Überraschend taucht sie im Dezember nach 4 Monaten Abwesenheit wieder auf. Sie wird Anfang des Jahres kastriert. Gut, dass wir eine Katzenfalle gekauft haben sonst hätte es womöglich noch einen Pinkyjahrgang 2011 gegeben.


wo der herkommt weiß der Kuckuck. Wenn ich mich recht erinnere, tauchte er zeitgleich mit Pinkys Rückkehr hier auf. Mein entnervter Ausruf: "was ist das denn schon wieder für ein Scherzkeks" gab ihm den Namen "Keksi". Er wohnt in der Scheune und ist bis heute nicht handzahm. Er gehört irgendwie nicht so richtig dazu obwohl er im Gefüge unserer Hofgemeinschaft  eine wichtige Rolle spielt.


Es ist ja nicht so, dass wir zu der Zeit als die Pinkys zu uns kamen,  ohne Katzen gewesen wären. Nein, da ist Ninifee, die sich als Tante um die Erziehung der Pinkys kümmert. Bedauerlicherweise stirbt sie im Juli 2011.


da ist die schon betagte Sinchen, die sich das Büro mit dem Dosimann teilt und den Neuankömmlingen aufgeschlossen gegenübersteht. Auch sie lebt mittlerweile nicht mehr.


und da ist Frau Pieselschön die Probleme hat, die Katzenkinder mental in ihr Leben einzuordnen. Vor allem, weil sie ihr permanent das Futter wegfressen und der kleine schwarze Willi sie zwangsadoptiert. Da sie selber ein kapriziöses Ding mit diversen Macken ist, hat sie die größten Probleme.  Erst in letzter Zeit scheint sie sich mit allem abgefunden zu haben, behauptet sich vor ihrem Fressnapf und kuschelt mit den Pinkys. 

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die Pinkys erkunden mittlerweile die Mysterien des Lebens So ein Regenrohr ist eine spannende Sache.


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Sie spielen, laufen, klettern, rangeln und sprechen sich manchmal gegenseitig Mut zu


sie finden auch im Winter die schönsten Sonnenplätze ...


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... und führen wichtige Tischgespräche - kurzum sie werden zu richtigen Hofkatzen - mit Familienanschluss versteht sich



Gelassenheit

mit diesem Bild möchte ich die Pinky-Retrospektive beenden.  Nur noch ein paar Worte zu der Gesamtentwicklung

Mittlerweile kann man behaupten, dass die Panik, die die ersten Jahre immer wieder das Verhalten der Kätzchen dominierte, sich weitestgehend gelegt hat. Das kollektive Angstschreien, das panische Springen an die Türen und Fensterscheiben wenn irgend etwas passierte, was anders war. Und wenn es nur der Dosimann war der immer so laut sprach oder mit festem Tritt durch die Wohnung schritt. Es hat gut 3 Jahre gedauert bis sie gelassener wurden (und bis der Dosimann sie auch streicheln durfte).  Die Pinkys haben immer noch ihren eigenen Panikraum. Wenn sie sich fürchten, können sie sich unter eine Schrankzeile zurückziehen, wo wir einen Teil der Verkleidung abgenommen haben, so dass sie dahinter können. Dort bleiben sie ungestört bis sie meinen die Luft sei wieder rein.

Willy und Tinkerbell kann man auf den Arm nehmen und rumtragen. Die finden das richtig gut. Nicht, dass es mir ein Anliegen wäre mit Katzen auf dem Arm durch die Gegend zu laufen aber es erleichtert die Sache mit dem Transportkorb. So war Willy der erste, den ich einem Tierarzt vorstellen konnte als der Katzenschnupfen uns erwischte. Und wenn er auch unter lautem Protest die paar Schritte zum Wagen des mobilen Tierarztes zurücklegte, so verstummte er nach öffnen des Korbes als die Tierarzthelferin ihm eine dieser Leckerstangen anbot ....
Er ließ sich anfassen und behandeln. Protestierte dann wieder als ich ihn in dem geschlossenen Korb ins Haus trug und alle Pinkys - obwohl im anderen Trakt des Hauses -schrien angstvoll. Das war wie in einem Horrorfilm.  Da hilft nur Hintertür auf und raus mit den Schisshasen. Und dann hetzen sie den Birnbaum rauf und verstecken sich unter dem Dach der Futterkammer.

Twinkle kann man hochheben (wenn man ihn denn vom Teppichboden loskriegt). Er strampelt dann träge mit den Beinen und findet das Procedere doof. Hermann kann man kurz auf dem Arm behalten. Findet er voll uncool aber für einen Moment lässt er sich das gefallen. Paulchen konnte man kurz anlupfen mehr aber nicht. Trotzdem sind jetzt alle wenigstens im Ansatz händelbar.

Paulchen ist uns letzten Winter abhanden gekommen. Wir wissen nicht, ob es der Ruf der Freiheit war oder ob ihm etwas passiert ist. Er war von Anfang an etwas speziell, anders im Verhalten. Es tut mir weh, dass ich ihn nicht halten konnte aber die Dinge sind nun mal so wie sie sind. Wir werden ihn bestimmt nicht vergessen.

Pinkystory Teil 2        
                   
Fotobuch  (auf Vollbild klicken) vom letzten Jahr:    klick HIER




Kommentare:

  1. Soooo schöne Tiere, ich konnte mich gar nicht auf das Geschriebene konzentrieren.....Die Namen sind übrigens super.
    Einen schönen Tag wünscht dir Stine

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    1. Die Namenändern sich manchmal. So hieß Frau Pieselschön erst Frl. Smilla, dann vereinfacht Silla. Ihr Macke mit dem Katzenklo verhalf ihr zu "Frau Pieselschön". Aber wir rufen sie Möppi ;-)
      LG Christiane

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  2. Ich finde es so schön, das du dich der Tiere angenommen hast, und es ist eine wunderschöne Geschichte, die du hier in drei Teilen erzählt hast. Das mit Paulchen muss man wohl so hinnehmen, blöd ist halt wirklich die Ungewissheit und man nicht herausfinden kann, weshalb er wirklich verschwunden ist. So müsste die Geschichte nun weitergehen:
    Eines Tages tauchte unerwartet das Paulchen wieder auf und sie lebten fortan glücklich bis an ihr Lebensende! Das wäre doch toll, nicht wahr?
    Schönes Wochenende!
    LG Heidi

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    1. Ja, das wäre schön wenn Paulchen zurück käme. Mein Mann hat geträumt, er würde in 5 Jahren wieder da sein ... Hoffentlich erlebe ich das dann noch ;-)
      LG Christiane

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  3. Liebe Christiane,
    es immer wieder unglaublich schön die Bilder von euren Katzen anzusehen und deine Berichte zu lesen.
    Vielen Dank dafür.
    Herzliche Grüße
    Elke

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  4. Auch der vierte Teil der Geschichte ist wieder so spannend erzählt und wunderschön bebildert. Man merkt, wie liebevoll ihr die kleinen Geschöpfe in eurer Familie aufgenommen habt und wie sie euer Leben trotz diverser Malheurchen bereichert haben. Ich drücke dir auch die Daumen, dass euer Paulchen wieder auftaucht.

    Liebe Grüße
    Arti

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  5. Als ein Paradies für Katzen würde ich Euren Hof bezeichnen. Da ist ja immer allerhand los und die Pinkybande bei all ihren Aktivitäten zu beobachten muss doch die reinste Freude sein. Wenn dann noch so tolle Aufnahmen und Geschichten entstehen, ist das wirklich großartig. Welche Katze würde sich bei Euch nicht wohlfühlen ?! Der Blick von Keksi hat's wirklich in sich - diese Augen ! und die weißen Samtpuschen ! So schön! Hoffentlich erlebt die Bande mal wieder ein paar Abenteuer, damit wir uns auf weitere spannenden und lustige Geschichten freuen können.
    Armes Paulchen, wo mag er wohl sein ? - Vielleicht befindet er sich wirklich gerade auf einer abenteuerlichen Reise und taucht eines Tages tatsächlich wieder auf. Wäre schön !!!
    So, dann wünsche ich Dir, liebe Christiane, Deinem Dosiman und der Pinkybande ein schönes, entspanntes Wochenende, genießt die Sonnenstunden und lasst es Euch gut gehen !
    Liebe Grüße schickt Euch Laura, die sich ebenfalls auf ein sonniges Wochenende freut und das-selbige nun einläutet.
    Habt Euch wohl !

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  6. Liebe Christiane,
    was für en schöner Post und ich liebe all deine Katzen und ich liebe deine Fotos.
    Mein absolutes Lieblingsfoto ist das Keksi-Foto sooooo schön, hab's gerade Herrn Resi gezeigt der findet es auch super toll ;-).
    Hab ein schönes Wochenende herzlichst Tatjana

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    1. ich find ja das letzte so schön. Ist eines meiner absoluten Lieblingsfotos. Keksi ist schlecht zu fotografieren, der haut immer ab wenn man sich nähert.
      LG Christiane

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  7. Liebe Christiane
    Wunderschön! Gerade die schüchternen Mietzen haben es mir auch angetan, auch wenn dies das Handling für uns Dosis erschwert. Der Keksi ... was für ein bezaubernder Katzenmann! Ein tolles Foto von ihm.
    Ich hoffe, dass Du mit dieser Rasselbande noch viele vergnügte und spannende Momente hast und dass sich keiner mehr einfach so aus dem Staub macht, wie Paulchen ... der geht mir auch nicht mehr aus dem Kopf. Weisst Du, das wäre für mich die schlimmste Vorstellung, dass Noah eines Tages nicht mehr da wäre und wir nicht wüssten, was mit ihm geschehen ist. Das wünscht man echt keinem Katzenbesitzer.
    Hab ein verschnurrtes Wochenende :o)
    Grutzli
    Alex

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  8. Den Pinkies konnten es einfach nicht besser treffen, als allesamt bei euch aufgenommen zu werden, war das ja nicht gerade eine Selbstverständlichkeit, auch wenn ihr rundum schon genügend Platz habt für all die Stubentiger.
    Für Paulchen wünsche ich mir einfach ein solches Happy End wie für die Mama der Pinkies, die nach 4 Monaten ja wieder auftauchte. Drücken wir mal die Daumen!

    Gut gefallen in deinen Erzählungen hat mir auch, dass du schreibst, worin begründet die Ursache für die Namensgebung liegt wie hier bei Keksi. :-)

    Vielen Dank, liebe Christiane, dass du die Geschichte um die Pinky-Bande weiter erzähltund uns so viele herrliche Fotos mitgebracht hast.:-)

    Liebe Grüße
    Christa

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  9. Liebe Christane,
    was für eine wunderschöne Bilderserie Eurer bezaubernden Miezen!
    Keksi gefällt mir ganz besonders gut.
    Angenehmes Wochenende und liebe Grüße
    moni

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  10. Liebe Christaine,

    lass dir ganz herzlich danken für diese tolle Retrospektive über deine Pinkys. Man weiss gar nicht, worauf man mehr achten soll: die wunderschönen Katzenfotos oder die interessante Geschichte. Beides zeihen einem in den Bann, und hätten Stoff für viele Beiträge beeinhaltet - so ausführlich ist dein Beitrag :). Du hast dir wirklich viel Mühe gegeben, und ich kann mir nichtmal alle Namen merken; aber unseren Tamai rufe ich auch mit verschiedenen Kosenamen.

    Schönes Wochenende und ich bin gespannt, was du dir für das nächste Mal ausgedacht hast, liebe Grüsse kalle

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  11. Alles in allem eine sehr bewegende Geschichte. Die Pinkys können sich glücklich schätzen, bei euch gelandet zu sein. Jeder andere hätte nach kurzer Zeit die Segel gestrichen und wer weiß, was dann im Endeffekt mit ihnen passiert wäre.

    Ich bin ganz ehrlich, ich hätte auch so meine Probleme mit scheuen Katzen. Ich bin aber auch unsere Kletten gewöhnt ;-)

    LG Frauke

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  12. Liebe Christiane,
    zuerst war ich ja ein wenig traurig, weil die Pinky-Saga nun fertig erzählt ist. Ich hätte ewig weiterlesen und die schönen Fotos betrachten können. Und dann fiel mir ein: Das kann ich ja! Du wirst ja immer wieder von deiner Rasselbande erzählen *grins*. Wenn man so viele Pfötchen um sich herum hat, da gibt es ja jede Menge zu berichten und zeigen *michschondrauffreu*.
    In das Foto von Keksi habe ich mich gleich verguckt. Was ein süßes Kerlchen.
    Dieses Mal lässt du es ja richtig krachen mit deiner Bilderflut. Einzelbilder, Collagen, Fotostory und dieses wundervolle Fotobuch!
    Also dieser Beitrag ist ein Traum für alle Katzenfreunde.
    Danke für die viele Arbeit, ich habe es sehr genossen!

    Ganz ♥-lich grüßt
    Uschi

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  13. So schöne und so liebevoll gepflegte Tiere! Mir gefällt der Beitrag sehr.

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