Dienstag, 26. Februar 2019

Frühlingssonne



Während die Nächte  noch frostig kalt sind, lockt die Sonne tagsüber zu allerlei Aktivitäten. Meine Laufrunde macht gleich viel mehr Spaß und wird wieder ausgedehnter. Die Suche nach meiner Mitte kann fortgesetzt werden und ein wenig Gartenarbeit lockt. 



Frau Pieselschön sonnt sich auf dem Esstisch und bekommt dabei kurzfristig Gesellschaft von Tinkerbell.  In das Sammelsurium diverser Deko-Objekte auf der Anrichte schleicht sich schon der ein oder andere Hase ein.  Bis Ostern ist zwar noch Zeit aber man kann ja schon mal anfangen.




Osterhasen im Anmarsch



WENIGER IDYLLISCH:


wenn es überall anfängt würzig zu duften, ist der Frühling im Anmarsch. Mit dem Güllegeruch muss man leben, wenn man auf's Land zieht.  



 womit ich nicht leben kann, ist die Ignoranz einiger Mitbürger. 

In der nährstoffreichen, güllegetränkten Landschaft wächst ein merkwürdiges Gerät. Ich halte es für einen Kühlschrank. Ich wollte nicht genauer nachsehen, weil man nie weiß, was für Tierchen sich das Teil bereits als Wohnraum nutzbar gemacht haben. Ein ungewöhnlicher Anblick, das zu diversen Überlegungen zu seiner Herkunft Anlass gibt.

a)  Handelt es sich um die Sonderausstattung eines Traktors die der Bauer kurzfristig hier zwischengelagert hat?
b) Ist die Kühleinheit einer Kohlfahrt vom Bollerwagen gefallen was die Teilnehmer aufgrund ihres angesäuselten Zustands gar nicht bemerkt haben? 
c) Ist jemand beim Transport von Umzugsmöbeln im Dunkeln in den Seitenstreifen gefahren?
d) Oder handelt es sich schlicht um illegale Müllentsorgung ?!!?

Wer macht sich die Mühe der heimlichen Entsorgung in der Walachei auf schlecht zu befahrenen Wegen, wenn das Ausfüllen und Absenden einer Speermüllkarte für die Abholung vor der Haustür gesorgt hätte oder es ein, zwei Kilometer weiter eine Annahmestelle für solche Fälle gibt?  Fragen über Fragen - das Gerät ist übrigens mittlerweile auf Kosten der Allgemeinheit abgeholt wurden. Na dann ...  Müll mitten im Gelände ist hier kein Einzelfall


Mist zu Mist - passt.  Nur gibt es für Mist strenge Auflagen, für Müll wohl eher nicht. 






Kommentare:

  1. Vielleicht nicht so idyllisch! Osterhasen erscheinen jetzt!

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    1. So habe ich einfach länger was davon ;-)
      LG Christiane

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  2. Das würde mich auch sauer machen, wenn irgendwelche Vollidioten ihren Müll in der Landschaft deponieren. Schade, dass man jeweils nicht weiss, wer es ist, sonst könnte man den ganzen Müll nehmen und denen in die Wohnung kippen *grmpf*.
    Wunderschön sind aber wieder Deine Mietzen und Pony :o) Fotos. Häschen dürfen bei mir auch schon wieder rumhoppeln, manche sogar das ganze Jahr über, weil ich sie nicht nur mit Ostern in Verbindung bringe.
    Hab einen sonnige Tag.
    En liebe Gruess
    Alex

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    1. Zu lebenden Ganzjahreshasen konnten wir uns noch nicht durchringen ;-) Die Katzen zu versorgen reicht.
      LG Christiane

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  3. Moin liebe Christiane,
    wie wäre der Entenbraten für die Katzendamen?
    Die Glasdreieinigkeit gefällt mir sehr, aus meiner ist ein Einzelexemplar geworden und sollte ich bei Gelegenheit ergänzen. Osterdeko hab ich (aus Bequemlichkeit) das ganze Jahr, zwischen den Eierbechern ist auch manch *fruchtbarer* Hase ;).

    Jauchzet dem Herrn, eine Redewendung meiner Schwester im Glauben ;), allüberall zu dieser Zeit, dadurch erträglicher ;).
    Wirklich ärgerlich sind Müllprobleme, es beginnt bereits bei achtlos entsorgten Papiertaschentücher. Bei meinen Streifzügen früher zu Fuß hatte ich Einmalhandschuhe und Mülltüte dabei zum Einsammeln, hm - eine misshandelte Dornenecke ärgert mich schon lange, heute wird gesäubert. Prima, nun hab ich mich unter Druck gesetzt.
    ;) mit Beweisfotos und Lückenfüller im Blog!
    Wäre eine gute Idee als Blogaktion...
    Beim Kühlschrank sind mir Grenzen gesetzt.
    Ganz liebe Grüße ins Bremer Umland, speziell zu dir!

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    1. Ich wäre auch traurig, wenn mein Dreigestirn unfreiwillig schrumpfen würde.
      Den Gedanken, eine Tüte für die Papiertaschentücher am Wegesrand mitzunehmen kam mir auch schon. Aus hygienischen Erwägungen habe ich die Umsetzung wieder verworfen. Dosen und Flaschen sammel ich schon mal ein - manchmal liegt der Kram sogar auf unserer Weide.
      LG Christiane

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  4. Liebe Christiane,

    so war es auch bei uns, nachts über noch recht kalt bis in leichte Minustemperaturen, aber tagsüber kletterte das Thermometer auf 19°. Für den Februar eigentlich viel zu warm, aber wir genossen den herrlichen Sonnenschein und es zieht einem förmlich nach draußen.
    Wie schön, dass die beiden Miezen auch die Sonne genießen und auch schon mal die Hasen, die Einzug hielten, neugierig begutachteten.:-)

    Hast ja bei mir gelesen, dass ich zwar nicht am Gülleduft vorbei lief, aber glaub mir, der war auch nicht zu verachten, dieser Sprühdünger stank zum Himmel und wenn man den Acker bis an die Grenze des NSGs düngt, kann ich das nicht für gut halten.

    Diese willkürliche Entsorgung von Müll in der Natur, die kennen wir hier auch. Autoreifen, Säcke mit abgehackten Fliesen, Elektrogeräte und mehr, all das entsorgt der Mensch mitten in der Landschaft. Dabei gibt es wirklich genug Möglichkeiten, seinen Müll zu entsorgen.
    Es ist echt schlimm und mir erschließt sich nicht, was in den Köpfen dieser Menschen vor sich geht.
    Denjenigen, den man mal erwischen würde, müsste ein Arbeitseinsatz von mehreren Monaten aufgebrummt werden, Müll draußen aufzusammeln. Vielleicht würde er daraus etwas lernen.

    Liebe Grüße
    Christa

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    1. Mit dem Arbeitseinsatz wird das nichts, man würde feststellen, dass der Betreffende eine schwierige Kindheit hatte und ihm den Psychotherapeuten bezahlen ... oh, ich muss ganz schnell den Ironiemodus wieder ausschalten ...
      Bei deinem Düngerfahrer habe ich angesichts der großen Pfütze in unmittelbarer Nähe auch gedacht ob das wohl gut geht. Aber wie schon festgestellt: für die Lagerung und Ausbringung von Mist, Gülle und Dünger gibt es strengste Vorschriften. Ich bin sicher, dass sich der Landwirt dran hält.
      LG Christiane

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  5. Diese Müllprobleme in der Landschaft sind echt ein Ärgernis. Und mir ist es auch ein Rätsel, wie bestimmte Personen überhaupt in der heutigen Zeit noch auf die Idee kommen können, mit einem Fahrzeug in die Landschaft zu fahren, um Sperrmüll abzuladen. Wenn es sich um Handwerker-Kram aus Haussanierungen handelt, vermute ich, dass es die Handwerker selbst sind, um Entsorgungskosten zu sparen.

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    1. Ganz geschickt finde ich immer die Variante, mit Bauschutt Schlaglöcher in den Wegen zu verfüllen. Das nennt man dann Nachhaltigkeit ;-)
      LG Christiane

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  6. Ja, wirklich schade, wenn der Mist auf einem illegalen Müllplatz landet. Aber vermutlich ist das auch mal wieder die Geiz ist geil Methode, denn so viel Müll hätte wohl auch bei der Annahmestelle schon etwas gekostet. Und vielleicht ist die Sperrmüll-Abfuhr bei Euch ja perfekter und günstiger organisiert. Aber bei uns bleibt man schon mal einige Wochen auf dem Müll sitzen, bis er endlich abgeholt wird. Das verlockt natürlich immer mal wieder Sparfüchse in Zeitnot zu solchen Aktionen, die dann mal wieder die Gemeinschaft übernimmt ;-(

    Übrigens habe ich wie Alex auch so manchen Ganzjahres-Hasen bzw. Kanuckel. Nur der, der am Teich hockt, der darf bei Frost mal lieber in den Stall …
    Aber Frau Pieselschön und Tinkerbell sind die schönste Zimmerdeko!
    LG Silke

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  7. Bei uns gibt es nur die freilaufenden Hasen auf der Weide. Sehen ja nett aus, graben aber tiefe Löcher, so dass ich manchmal ein mulmiges Gefühl wegen der Pferde habe. Aber die sind ja auch schon recht betagt, bewegen sich achtsam und rennen nicht mehr wie die Irren über die Weide. So besteht Hoffnung, dass sie sich nicht in so einem Karnickelloch die Beine brechen.
    LG Christiane

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    1. Mit Kaninchen haben wir zum Glück nicht im Garten zu kämpfen. Die sind wirklich nur als Dekotiere ganzjährig in Haus & Garten vorhanden. Doch dafür scheint sich eine Wühlmaus im alten Hochbeet hinter der Betonfläche wohl zu fühlen. Und blöderweise scheinen Ratten unser Friederike-Hochbeet ganz toll zu finden. Vermutlich haben sich dort Flo und dann bald darauf Krümel die fiesen Wunden zugezogen. Und bald darauf brachte mir Flo eine tote Ratte ganz stolz in Haus. Danach erschien es so, als ob jetzt Ruhe auf dem Hochbeet wäre. Aber gestern entdeckte ich ein neues Loch am anderen Ende des Hochbeetes. Vermutlich wird das Beet nun genauso unterwandert wie Eure Weide :-(( Und irgendwann sinke ich da dann vielleicht noch beim Bepflanzen ein ;-)
      Irgendwie ist das bisweilen an manchen Stellen zu viel Natur …
      LG Silke

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    2. Hochbeete habe ich aufgegeben - eben wegen Unterwanderung. " Zuviel Natur ..." wem sagst du das "seufz"

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  8. Ohja, über diese Leute, die in der Natur ihren Müll hinterlassen, könnte ich mich auch ständig aufregen. Ich verstehe auch den Sinn dahinter einfach nicht. Warum nicht zur Mülldeponie fahren ... wie du auch schreibst. Vielleicht fehlt es da einfach ein Gehirnzellen. :-(
    LG Frauke

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